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Das Streben nach Glück

Meldung vom 15.03.2017

Was ist Glück? Kann man Glück definieren? Was macht uns glücklich? Und kann man den Grad des Glücklichseins messen?

Die diesjährige Eigenproduktion „Die Vermessung des Glücks“ der Theater AG am HAP Grieshaber Gymnasium setzte sich mit eben diesen Fragen auf humorvolle Art und Weise auseinander. Professor Dr. Coffin (Nico Hahn) erläutert dem Publikum zu Beginn den wissenschaftlichen Bezug zum Glück und wie er dieses erforschen will. Nach einem missglückten Versuch, aus dem der fortan äußert unglückliche Jürgen (Erdit Bahtijari) hervorging, versucht der ausdrucksstarke Prof. Coffin nun mit seinem nicht weniger überzeugenden Team (Daniel Franz, Natasha Herzmann) anhand einer größeren Versuchsgruppe seine Untersuchungen fortzusetzen. Dabei stört ihn nur wenig, dass die aufdringliche Reporterin Rita Paponi (Liv Unger) versucht, alle Details seiner Untersuchungen für ihr Blatt zu recherchieren.

Zu den Probanden des neuesten Versuchs zählt die Familie Benz, bestehend aus der urschwäbischen Oma Gerda (Laura Rist), deren disziplinliebenden Mann Karl-Heinz (Cedrik Weizäcker), sowie den Enkeln Veronika (Anna Musse) und Aaron (Finn Reusch). Aaron hat mit Glück nicht viel zu tun, denn er lebt ganz nach dem Motto „Mit Hass wird man zum Ass“ und bringt dies auch sehr überzeugend zum Ausdruck, während seine kleine Schwester die kindliche Auffassung des Glücks verkörpert und dann glücklich ist, wenn sie Geburtstag hat, Schokolade bekommt und „My litte Pony“ schauen darf. Oma Gerda kommentiert ihre Beobachtungen stets mit trockenem Humor: „Gott bewahre, nur noch glücklose Seggel unterwegs.“

Um das Glück der Probanden jederzeit abrufen zu können, verteilt Prof. Coffin hochmoderne Glückstracker, die die Endorphine der Versuchspersonen messen. Ziel der Studienteilnehmer ist von nun an den GA 200 zu erreichen – den höchsten Glückswert. Die Lehrerin Frau Schnüfel (Mailin Ludwig) vermutet den absoluten Glückszustand in der Liebe, versucht aber zeitgleich mit ihrer Praktikantin Verena Schaalner (Lilia Unger) ihren Schülern möglichst auf Augenhöhe zu begegnen. Dabei sorgen beide für herzhafte Lacher im Publikum, wenn sie „swagige Cheeseburger“ bestellen und ihre Klasse mit „Yo, Kinder, was geht?“ begrüßen.

Die Schülerinnen der Klasse verkörpern die typischen Klischee-Rollen: Von den trendbewussten Mädchen (Leonie Stehr, Ioanna Giannakis), über die Steberin (Alessia Cianci), die Außenseiterin (Kiki Maragoudi) hin zur weitgehend neutralen Mittlerfigur (Saskia Drüppel), überzeugen allesamt mit schauspielerischem Können und ziehen das Publikum mit in ihre Teeniewelt.

Als dann bei einem Ausflug in den Wald das Streben nach dem GA 200 fast in einer Tragödie endet, weil Karl-Heinz versucht, das Glück zu erjagen, bricht Prof. Coffin das Experiment ab. „Leider musste diese äußerst vielversprechende Studie an dieser Stelle abgebrochen werden, auch wenn es mir sehr schwerfiel. Das Ergebnis wäre ja beinahe optimiert worden.“ Doch er gibt nicht auf und sieht im Publikum schon zahlreiche neue Probanden, sodass die Beantwortung der Frage nach dem absoluten Glück vielleicht doch noch beantwortet werden kann.

   

 

Schulleiterin Brigitte Kern-Veits lobte die Theaterakteure, indem sie einen Ausblick in die Zukunft wagte und eine gute Chance darin sieht, ihren persönlichen Glückswert noch weiter zu steigern, wenn die jungen Talente weiterhin auf der Bühne aktiv bleiben und so auch zukünftig für gute Unterhaltung auf der Schulbühne sorgen.

Die Darsteller zeigten im Verlauf des Stückes allesamt ein großes Repertoire an Darstellungs- und Ausdrucksmöglichkeiten, welche sie bei der Erarbeitung des Stücks durch ihre betreuende Theaterlehrerin Susanne Resmini lernen durften. Das sehr unterhaltsame Stück wurde zudem ergänzt durch choreografische und performative Elemente und dabei gekonnt ins richtige Licht gesetzt. Die Veranstaltungstechnik-AG unter Leitung von Heidrun Horn unterstützte hier einmal mehr die Theaterschaffenden der Schule, sodass das Theaterstück „Die Vermessung des Glücks“ im Rundling der Schule für große Unterhaltung sorgte und ein begeistertes Publikum, das die Arbeit mit viel Applaus honorierte, zurückließ.

 

Zuletzt geändert am 21.03.2017 um 15:24

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Letzte Änderung: 13.05.2018, 18:36

 
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